Tiere und Pflanzen
Das Problem der bremsenden Wirbel wie beim Flugzeug haben die Vögel auf superelegante Art gelöst. Sie fliegen mit einigen Gramm Fett als Treibstoff über Zehntausende von Kilometern. Wer aus der Konstruktion (Oberflächenbeschaffenheit) und Bewegung der Flügel lernt, kann gewaltige Mengen Treibstoff einsparen. Ähnliches gilt für die Bewegung unter Wasser. Starre Rümpfe mit Propellern wie bei Schiffen und U-Booten erzeugen Wirbel, die die Vortriebsenergie vernichten. Wale wie auch alles andere Getier im Wasser sind in der Lage, beim Schwimmen nicht nur kaum Wirbel zu erzeugen, wahrscheinlich können sie sie sogar für den Vortrieb nutzen.Die Bachforelle jedenfalls steht im reißenden Gebirgsbach bewegungslos(!) auf der Stelle und flieht bei Gefahr mit großer Geschwindigkeit gegen den Strom. Diese Eigenschaft muss allerdings auch was mit der Wassertemperatur und -verteilung zu tun haben, denn wenn man stromaufwärts warmes Wasser in den Bach schüttet, kann sich die Forelle nicht mehr an ihrem Standort halten und wird fortgespült. Ein höchst interessantes Phänomen ist auch die Tatsache, dass Forellen und Lachse in Wasserfällen senkrecht aufsteigen können, und das gleich über Dutzende von Metern. Laichen doch diese Fische am Oberlauf von Flüssen, die in ihrem Verlauf oft mehrfach aus großer Höhe in die Tiefe stürzen.Über eine Kante fließendes fallendes Wasser spult sich offenbar in einen großen Wirbel ein – jeder Wirbel besteht aus zwei Wirbeln – und im inneren (aufsteigenden) Wirbel wird der Fisch mitgerissen?! Hier würden sich Versuche lohnen, die Gesetzmäßigkeiten aufzuklären, denn Biologie und Physik haben sich bisher noch keine Gedanken zu diesem Thema gemacht oder gar eine Erklärung hierzu geliefert.Das Odinshühnchen, ein Wasservogel, hat eine interessante Technik entwickelt, an sein Futter zu kommen. Es erzeugt mit den Füßen einen Wirbel, der bis zum Grunde des Gewässers – seinem Lebensraum – reicht, und dreht sich dabei einmal pro Sekunde um die eigene Achse. Von dort befördert dieser Wirbel die am Boden liegenden Substanzen an die Wasseroberfläche, von denen sich das Odinshühnchen ernährt.Aufgepasst: Man kann also im Wasser einen Wirbel erzeugen und damit etwas von unten nach oben transportieren! Und das, ohne viel Energie einzusetzen. Viele Tiere und Pflanzen bilden Formen aus, die exakt Wirbel förmig bzw. spiralig oder hyperbolisch sind. Hier als Beispiele ein Schneckenhaus aus heutiger Zeit und ein versteinerter Abdruck.

Bild: Schneckenhaus

Bild: Ammonit
Die Kuduantilope trägt speziell geformte Hörner, die Viktor Schauberger auf seine Erfindung mit dem Doppeldrallrohr brachten. Das Horn ist hohl und hat einen Tropfen förmigen Querschnitt. Das reizt natürlich zum Experimentieren.

Bild: Kuduhorn

Bild: Kuduhornquerschnitt