Störende Wirbel
Wirbel stören faktisch überall, wo etwas bewegt wird- auf der Straße bei Fahrzeugen- in der Luft bei Fluggeräten- im Wasser bei Schiffen und Unterseebooten- in Rohrleitungen aller Art. An allen Ecken und Kanten, in Rohrleitungen auch ohne dieselben, entstehen Wirbel, die den Energieverbrauch in die Höhe treiben. Im Wasser- und Windkanal wird seit Jahrzehnten versucht, durch geschickte Formgebung diese Verwirbelungen zu vermindern (z.B. durch die s.g. Winglets an Flugzeugflügeln), aber die heutige Wissenschaft und Technik stoßen immer wieder an Grenzen. Schiffspropeller können nur begrenzten Antrieb auf das Wasser übertragen, da irgendwann die Kavitationskräfte so stark sind, dass die Propeller regelrecht zerfressen werden.Bleibt die Frage, was ist die Lösung:- Die Vermeidung der störenden Wirbel (der Turbulenzen) oder- die gezielte Erzeugung geeigneter Wirbel?In der Autostadt der Volkswagen AG in Wolfsburg kann man einen kleinen Versuch sehen, wie man die störenden Wirbel an einem Automodell sichtbar machen kann. Die Modelle kann man selbst an einer roten Kugel durch eine mit Aluminiumpulver versetzte Flüssigkeit ziehen. Dahinter bilden sich dann Wirbel aus – an der ´altmodischen` Karosse mehr und an der Stromlinien förmigen Karosse weniger Wirbel.

Bild: Größerer Windwiderstand

Bild: Kleinerer Windwiderstand