Sichtbare Wirbel
Die bekanntesten Wirbel in der Natur sind natürlich Tornado, Hurricane (auf der nördlichen Halbkugel), sowie Taifun (südliche Halbkugel), die offenbar an Stärke und Zerstörungskraft zunehmen und jedes Jahr in der Hurricanesaison die Schlagzeilen beherrschen. Wirbelsturm Katrina hat 2005 New Orleans in eine Geisterstadt verwandelt, riesige Landstriche verwüstet und einen Teil der Erdölförderkapazität der USA im Golf von Mexiko über Monate lahm gelegt. Es gibt eine interessante Webseite, auf der Wissenschaftler ihre Arbeiten zur Ursachenforschung dokumentieren (www.tornadoproject.com). Die bieten auch DVDs mit einmaligen Bildern an.Bei uns weniger bekannt sind kleinere Wirbel über dem Wasser, s.g. Twister.Von den Wetterkarten kennen wir die Hochs und Tiefs, die je nach Jahreszeit das Wetter bestimmen.Es gibt noch viel größere Wirbel (Galaxien), die auch mal ein paar hunderttausend Lichtjahre Durchmesser haben, aus Milliarden von Sonnen bestehen, und wo uns die Kräfte, die das Ganze zusammen halten, nicht im entferntesten bekannt sind.In der Natur gibt es darüber hinaus noch eine Vielzahl von Lebensformen, in denen Wirbel sichtbar werden Tiere und Pflanzen, bei deren Bildung offenbar die gleichen Gesetzmäßigkeiten wirken.Nicht zuletzt haben wir alle schon mal fließendes Wasser beobachtet, in der Badewanne, beim Teeausschenken, beim Wasserlassen, wo eben kein runder oder flacher Strahl entsteht, sondern etwas wirbelt, eine umlaufende Struktur zu sehen ist, die dem Strahl einen erstaunlichen Zusammenhalt verleiht. Weitere Beispiele werden wir noch zusammentragen.